Mia und der weiße Löwe


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Mia und der weiße Löwe: Berührender Abenteuerfilm für die ganze Familie über die Beziehung zwischen einem Mädchen und einem weißen Löwen, die sich auf eine gefährliche Reise begeben.

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Filmhandlung und Hintergrund

Mia und der weiße Löwe: Berührender Abenteuerfilm für die ganze Familie über die Beziehung zwischen einem Mädchen und einem weißen Löwen, die sich auf eine gefährliche Reise begeben.

Für die zehnjährige Mia (Daniah de Villiers) bricht die Welt zusammen, als ihre Eltern (Langley Kirkwood und Mélanie Laurent) beschließen, von London nach Südafrika zu ziehen. Vater John will dort eine Löwenzuchtfarm übernehmen. Doch Mia will eigentlich bloß in London und bei ihren Freunden bleiben. Dann überrascht John die ganze Familie, als er eines Tages ein weißes Löwenbaby mit nach Hause bringt. Sofort entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen Mia und dem weißen Löwen Charlie.

Mia und Charlie wachsen drei Jahre gemeinsam zusammen auf — inzwischen ist das knuddelige Baby von einst ein ausgewachsenes Raubtier und trotz seiner Gewöhnung an Mia eine echte Gefahr für sie und ihren Bruder (Ryan McLennan). Als Mia herausfindet, dass ihr Vater beschlossen hat, Charlie an einen dubiosen Geschäftsmann (Brandon Auret) zu verkaufen, nimmt sie mit dem Löwen Reißaus. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einem Wildtierreservat, wo Charlie in Sicherheit leben könnte.

„Mia und der weiße Löwe“ — Hintergründe

Dem französischen Regisseur Gilles de Maistre („Der erste Schrei“) ist mit einem ersten Spielfilm eine kleine Sensation gelungen. Denn für die spektakulären Aufnahmen in „Mia und der weiße Löwe“ hat er komplett auf Tricktechnik und computergenerierte Effekte verzichtet. Stattdessen sind die Szenen, die Darstellerin Daniah de Villiers und den weißen Löwen auf der Leinwand zeigen, tatsächlich echt.

Möglich wurden diese sensationellen Aufnahmen vor allem durch den Tierschützer und Löwentrainer Kevin Richardson, der die Dreharbeiten ständig begleitete. Grundvoraussetzung dafür war aber auch, dass Jungdarstellerin Daniah de Villiers viel Zeit mit dem Löwen verbrachte. Innerhalb von drei Jahren sind die beiden zusammengewachsen und haben eine echte Beziehung zueinander aufgebaut, die im Film in tollen Bildern dargestellt wird — nicht nur für die Kleinen eine außergewöhnliche Filmerfahrung!

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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    Der berührende Familienfilm MIA UND DER WEISSE LÖWE erzählt von der 10-jährigen Mia, die von ihrem Vater ein weißes Löwenbaby bekommt und sich mit ihm anfreundet. Das Leben von Mia gerät aus den Fugen, als ihre Familie sich dazu entscheidet, in Südafrika eine Löwenfarm zu übernehmen. Auch nach vielen Monaten vermisst Mia ihre Freunde in London und weiß nichts mit sich anzufangen. Das ändert sich, als ihr Vater ihr die Aufgabe gibt, sich um den neu geborenen weißen Löwen Charlie zu kümmern. Zunächst sträubt sich Mia gegen das Tier, doch Charlie ist ganz verrückt nach dem Mädchen und die beiden werden schließlich unzertrennlich. Als Charlie schließlich zu einer prächtigen großen Raubkatze herangewachsen ist, sehen Mias Eltern zunehmend eine Gefahr in ihm und wollen ihn verkaufen. Doch Mia will nicht zulassen, dass sie und Charlie getrennt werden und entscheidet sich, ihren besten Freund zu retten. Mit MIA UND DER WEISSE LÖWE gelingt den Filmemachern rund um Regisseur Gilles de Maistre ein berührender Naturfilm für die ganze Familie. Ein langjähriges Training mit den Tieren durch "Löwen-Flüsterer" Kevin Richardson ermöglicht einen atemberaubend natürlichen Umgang der Schauspieler mit den Löwen ohne jeglichen Einsatz von Tricktechnik - vor allem die Interaktion zwischen Charlie und Mia ist ausdrucksstark und sympathisch. Mia als perfekte Identifikationsfigur für Kinder und Jugendliche, gespielt von Daniah de Villiers, wirkt unfassbar authentisch und ist ein klarer Beweis für die sorgfältige Arbeit des gesamten Teams. Als Kulisse liefert Südafrika fantastische Bilder, die die große Weite der Umgebung erahnen lassen. Neben den großen Kinomomenten transportiert MIA UND DER WEISSE LÖWE auch eine wichtige Botschaft: Der Film wurde unterstützt von Tierschutzorganisationen und einem Wildreservat in Südafrika. Er soll aufmerksam machen auf diese faszinierenden und wunderschönen wilden Tiere, die von Menschen immer noch als Trophäe gejagt werden. Es gilt sie unbedingt zu schützen, bevor sie vielleicht bald in freier Wildbahn nicht mehr existieren. Jurybegründung: Die ungewöhnlich lange Drehzeit, die sich über mehr als drei Jahre verteilte, gibt dem Familienfilm das besondere Etwas. Denn beide Hauptdarsteller des Films, die zauberhafte Daniah de Villiers und der Löwe, werden Verlauf der Geschichte erwachsen. Im Zentrum der Handlung steht die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Löwen und dem Mädchen Mia, der der Film über mehrere Jahre folgt. Mit ihrer Familie ist Mia aus dem quirligen London auf die Löwenfarm gezogen, die einst ihren Großeltern gehörte und die nun von ihren Eltern wieder flott gemacht wird. Mia fühlt sich fremd und einsam, was sich schlagartig ändert, als sie zu Weihnachten ein weißes Löwenbaby geschenkt bekommt. Fortan sind Charlie und sie unzertrennliche Freunde. Charlie wächst zu einem prächtigen Löwen heran, auch nach einem Jahr lebt er noch im Haus der Familie. Das Tier ist allerdings keine Schmusekatze. Er reagiert manchmal genervt auf die Touristen, die die Farm regelmäßig besuchen und greift sie sogar an. Mia tut alles, um ihren Vater davon zu überzeugen, dass der Löwe friedlich ist und sie ihn behalten darf. Doch nach einem weiteren Zwischenfall beschließt der Vater, Charlie zu verkaufen. Mia fährt ihm nach und beobachtet, dass die von seinem Vater gezüchteten Löwen aus sicherer Distanz von Jagdtouristen abgeschossen werden. Daher reift in ihr ein riskanter Plan. Sie will Charlie alleine über mehrere Hundert Kilometer in ein Schutzreservat bringen. Nachdem ihre Eltern das Verschwinden bemerkt haben, verfolgen sie die beiden. Dabei müssen sie sich einem alten Familiengeheimnis stellen. Im Laufe der Geschichte erfüllt sich der Glaube von Mias Bruder an eine uralte Sage, nach der ein weißer Löwe die Familie retten wird. Unübersehbar ist das Plädoyer für die Bewahrung der natürlichen Umwelt und gegen eine Form von Jagd, die Ulrich Seidl bereits in seinem Dokumentarfilm SAFARI kritisierte. Mit Hightech-Waffen ausgerüstete Jäger aus aller Welt schießen auf Tiere, die nie in freier Wildbahn lebten und nicht vor der Gefahr fliehen. Die sympathische Entdeckung Daniah de Villiers und die vierbeinigen Stars tragen den Film über einige Längen und alle dramaturgischen Klippen hinweg, die Löwen werden niemals verniedlicht und zum Haustier gemacht. Dadurch wird die Sorge der Eltern um ihre Tochter glaubhaft. Vor allem setzt der Film auf einen der größten Schätze Südafrikas: Die grandiose Landschaft und die gefährdete Tierwelt werden in opulenten, prachtvollen Bildern eingefangen. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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